Schneller Lebenslauf.

1964
am 18.März in Hamburg geboren, danach ist ´ne Menge passiert: Häufig umgezogen (worden) nach Malmö in Schweden, nach Amrum - wo ich auch eingeschult wurde. Dann ging es wieder zurück nach Hamburg und auch noch mal kurz nach Kleinwörden….etc. Eben ein ewiges Hin und Her Irgendwann in dieser Zeit habe ich auch festgestellt, dass ich bunte Farben ganz klasse finde.

1984
war dann der nächste wichtige Schritt in meinem Leben: Mir war das ganze Getue um ein Kunststudium zu blöde und ich habe mich mit Custompainting (Airbrushdesign auf allem was nicht wegläuft) selbstständig gemacht.

1989
bin ich nach Dithmarschen "ausgewandert". Dort habe ich auf einem Resthof gelebt und mich an einem schönen Freitagabend (oder war es ein Donnerstag?) zwischen Gänsen und Schafen sitzend ganz für die FREIE KUNST entschieden….

1993
Dithmarschen hat mich nicht verstanden, oder so, jedenfalls bin ich zurück nach Hamburg gezogen. Auch der Liebe wegen.

1997
Gründung der Künstlergruppe TSETSE und jede Menge Bilder gemalt.

2000
Haus gekauft, mit Garten und Atelier und viel Arbeit.

2003
Hochzeit mit schon erwähnter Liebe.

2005

Im Zuge der 750 Jahrfeier von Rissen den einzigen und echten "Rissener Künstler-Kreis" mit gegründet.

2007
Scheidung… Erstmal in Dithmarschen, in eben dem Haus untergekommen, das ich wegen besagter Liebe verlassen habe. Es ist schon bemerkenswert, wie sich die Dinge manchmal entwickeln. Hier arbeite und wohne ich seit dem.

2008
Vom 6.6. bis 13.7. die Ausstellung auf der Cap San Diego.
Sie lesen diese Vita…

 

hadi für text

Gedanken zu meiner Arbeit

Geboren in Hamburg, eingeschult auf Amrum, fühle ich mich zu unserer Küste, der Niederelbe und dem Wattenmeer ganz besonders hingezogen.

Tosende Stürme und die wogende Gewalt des Meeres, dann wieder bleierne Stille über den unendlich weiten Wattflächen - diese geheimnisvolle Wandlung ist es, die mich fasziniert.

Betrachtet aus dem Blickwinkel eines Künstlers, bietet diese Landschaft eine wunderbare Projektionsfläche für Mythen, Geschichten und Fantasien die durchaus nicht nur maritimer Natur sein müssen.

Am liebsten arbeite ich mit Ölfarben. Sie bieten mir die vielfältigen Möglichkeiten von kräftigem, lebendigem Leuchten bis hin zur fahlen Leblosigkeit der Farbe, die mich gelegentlich auch fasziniert.

Die Farbe trocknet recht langsam, das gibt mir die Zeit, auch feine Details sorgfältig auszuarbeiten.

In meinen Traumwelten bleibt Platz für eigene Sichtweisen, Assoziationen und Fragen, zum Beispiel:
Welche Geschichte steckt hinter dem Bild?

Wie kommt es dazu?
Wie wird es weiter gehen?

Oder gerne auch: was soll das sein?